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Bad Berleburger SPD fordert Umsetzung des Konjunkturpakets II durch nachhaltige Konzepte mit Wertschöpfung in der Region

09.02.09

 

Bernd Weide: „Neubau des Gymnasiums am Schulzentrum muss mit geprüft werden“

Die SPD-Fraktion Bad Berleburg um Bürgermeisterkandidat Bernd Weide hat in einem erneuten Antrag zum Konjunkturpaket II zu raschem Handeln der Verwaltung und der politischen Gremien aufgerufen. Grund sind die sich abzeichnenden engen zeitlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Investitionsmaßnahmen in den Kommunen.

 

Bernd Weide hierzu: „Wir werden in 2009 planen, spätestens in 2010 bauen und wohl bis 2011 die Maßnahmen abrechnen müssen. Trotzdem darf die Eile nicht zu Lasten einer sorgfältigen Planung gehen, die auch die regionalen Besonderheiten berücksichtigt.“
Die SPD-Fraktion  hat die Verwaltung deshalb zusätzlich aufgefordert, bei der energetischen und bauphysikalischen Planung nachhaltige Konzepte zu entwickeln, die nach Möglichkeit modular aufgebaut sein sollen, um so eine schrittweise Umsetzung und Weiterverfolgung auch nach Auslaufen der Förderung durch das Konjunkturpaket II zu erlauben.

 

Gleichzeitig soll wo immer möglich die Wertschöpfung in der Region gehalten werden und auch die Energieträger aus der Region kommen. „Wir müssen so Planen und die vereinfachten Ausschreibungsbedingungen des Konjukturprogramms so nutzten, dass die hei-mischen Handwerker und Anbieter auch wirklich eine Chance haben, bis hin zu lokal verfügbaren Baumaterialien und Energieträger“, fordert Bernd Weide. „Es gilt die Chance zu nutzen, durch diese Investitionen auch ein Stück unabhängiger von nicht nachwachsenden Rohstoffen und externen Großanbietern zu werden“.

 

Wie bereits mehrfach betont, muss im Einzelfall auch an Alternativen zur Sanierung im Bestand gedacht werden, so beim Bad Berleburger Gymnasium, sicher einer der anstehenden Hauptmaßnahmen. „Die hier bislang schon bekannten Summen zur Beseitigung des dringendsten Sanierungstaus plus die vorgesehen Maßnahmen zur Schaffung einer Mensa bringen uns in eine Größenordnung, bei der ein Neu- oder Anbau am Schulzentrum auf dem Stöppel zwingend alternativ mit betrachtet werden muss, wenn dies mit dem Konjukturprogramm sinnvoll in Einklang zu bringen ist“, stellt Bernd Weide fest. „Natürlich sind hier Überlegungen in größerem Rahmen notwendig, wie die zukünftig  zu erwartenden Schülerzahlen und eine mögliche neue Nutzung des jetztigen Schulgeländes. Aber wenn nicht jetzt, wann dann“, so Bürgermeisterkandidat Bernd Weide.